Schwarzelühr-Sutter reist zu politischen Gesprächen nach Japan

Quelle: BMU: Erneuerbare Energien -> Meldungen |
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Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, wird in der kommenden Woche nach Japan reisen. Zweck der Reise sind politische Gespräche zu Klimaschutz und Reaktorsicherheit. Zudem steht die Eröffnung des 8. Deutsch-japanischen Umwelt- und Energiedialogforums auf dem Programm.

Deutschland und Japan kommt als "High Tech"-Ländern gemeinsam eine besondere Verantwortung zu, für den Klimaschutz weltweit benötigte Technologien zu entwickeln. Im Mai 2016 hatten Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und ihre damalige Kollegin Tamayo Marukawa eine deutsch-japanische Klimaschutzerklärung unterzeichnet.

Schwarzelühr-Sutter wird mit ihren japanischen Gesprächspartnern Möglichkeiten zur Kooperation bei langfristigen Klimaschutzstrategien, bei der Entwicklung von Technologien sowie in Fragen der Reaktorsicherheit und des Strahlenschutzes besprechen. Weiterer Schwerpunkt der Gespräche sind die sich gut entwickelnden deutsch-japanischen Städtekooperationen für Klimaschutz und erneuerbare Energien, an denen sich bereits ein gutes Dutzend deutscher Städte beteiligen. Im Zuge der Liberalisierung der Strommärkte stößt in Japan der Aufbau kommunaler Eigenbetriebe auf großes Interesse. Schwarzelühr-Sutter, die auch Kuratoriumsvorsitzende der in Osnabrück ansässigen Deutschen Bundesstiftung Umwelt ist, wird die südwestlich von Tokyo gelegene Stadt Odawara (200.000 Einwohner) besuchen, die mit Osnabrück kooperiert.

Schwarzelühr-Sutter: "Ich freue mich, dass das schon lange bestehende japanische Interesse an der deutschen Energiewende jetzt auch die dezentrale Energieversorgung in den Städten erreicht hat. Das Wort 'Stadtwerke' macht in Japan bereits die Runde. Es wird neue Impulse für Klimaschutz und nachhaltige Energien geben. Große Erwartungen habe ich auch an unsere Zusammenarbeit zu Klimaschutztechnologien, zum Beispiel im Bereich 'Power-to-Gas'."

VOLLSTÄNDIGEN BEITRAG LESEN:
Webseite des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit - 03.02.2017

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